Yoga – welche Wirkungen hat es auf den Körper?

Deutschland ist im Yoga-Rausch. Ob zur Reduktion von Stress und Rückenschmerzen oder zum Erhalt der Fitness: rund 2,7 Millionen Deutsche rollen heute ihre Matten aus. Doch wie sieht Yoga eigentlich aus und wie wirkt es?

 

Meditation, Sport oder Entspannung?

Vor Jahrtausenden entstand Yoga in Indien zur spirituellen Meditation. Körper, Geist und Seele sollten dadurch ins Gleichgewicht gebracht werden.
Heutzutage findet Yoga seinen Anreiz vor allem in der Kombination aus Sport und Entspannung, bspw. als Auszeit vom hektischen Alltag, zur Entspannung oder Schmerzlinderung. Letztlich gibt es eine Vielzahl an Gründen, warum sich immer mehr Menschen auf die Matte begeben.
Die verschiedenen Arten von Yoga werden durch 4 Bereiche miteinander verbunden und ausgeführt. Dazu zählen die sogenannten Asanas (Körperstellungen), Atemübungen, Entspannung und Meditation. Dabei liegt der Fokus auf der Atmung. Die Ein- und Ausatmung wird mit den Übungen synchronisiert, wodurch die Konzentration auf das Hier und Jetzt gelenkt wird. Körper und Geist werden gleichzeitig trainiert und es kommt zu einer meditativen Entspannung.
Eine Herausforderung stellt Yoga für all diejenigen dar, denen aktives Entspannen schwer fällt.

 

Welche Wirkungen hat Yoga auf den Körper?

Die intensiven Dehnübungen und die Kombination aus Bewegung und Entspannung wirken sich Studien zufolge positiv auf den Körper aus.
Durch die Entspannungskomponente und die Konzentration auf den Moment kann vor allem die Stresswahrnehmung verbessert werden, was darüber hinaus bei Schlafstörungen helfen soll.
Die Dehn- und Kraftelemente tragen dazu bei, dass der Rücken gekräftigt und Rückenschmerzen reduziert werden. Ob Ausdauer-, Kraft-, Flexibilitäts- oder Koordinationstraining, durch die ganzheitlichen Übungen kann die körperliche Fitness in all diesen Bereichen verbessert werden. Zusätzlich wird die Konzentration durch das Training erhöht und die Energie gesteigert.
Yoga ist also ein echtes Power-Paket!

 

Was sollte ich beachten?

Zu Beginn sollten Sie an einem Kurs eines ausgebildeten Yoga-Lehrers teilnehmen. Denn eine saubere Technik ist sehr wichtig, damit Sie Verletzungen vermeiden können. Ein Lehrer hat ein geschultes Auge und kann Ihre Stellungen korrigieren.
Yoga ist keine Wettkampfsportart! Vergleichen Sie sich nicht mit Ihren Matten-Nachbarn. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Sie auf Ihren eigenen Körper achten und nie tiefer in eine Stellung hineingehen, als Sie für angenehm empfinden.
Lassen Sie sich nicht von ästhetisch anmutenden Yoga Videos im Netz abschrecken. Probieren Sie Yoga aus und passen Sie die Übungen Ihrem Körper und persönlichem Flexibilitäts- und Ausdauerlevel an.

Einen ganzheitlichen Überblick über das Thema in Form einer Dokumentation von dem SWR: Diezemanns Reisen:
VIDEO JETZT ANSEHEN (Dauer 45 Min)

 

Beispiel-Challenges unserer Teilnehmer
  • Montags und Donnerstags gehe ich zum Yoga-Kurs
  • Jeden Tag mache ich 5 Minuten Atem-Übungen
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