Eine ausgewogene Ernährung – was ist das?

Dass man sich ausgewogen ernähren soll, ist derzeit überall zu lesen. Doch was versteht man eigentlich darunter?
Es bedeutet, dass die zugeführte Nahrung die richtige Menge Energie und Nährstoffe liefern soll.
Abgrenzend dazu versorgt eine Fehlernährung den Körper mit zu wenig Kalorien sowie wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Ursache dafür kann eine einseitige Ernährung sein.

 

Was beinhaltet eine ausgewogene Ernährung?

Zum einen sollte darauf geachtet werden, dass die Vielfalt der zu Verfügung stehenden Lebensmittel ausgekostet wird. Durch die Kombination der unterschiedlichen Lebensmitteln erhält der Körper eine große Bandbreite an verschiedenen Nähr- und Mineralstoffen.

Bei Gemüse und Obst dürfen Sie ordentlich zugreifen. 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Obst und Gemüse versorgt Sie mit reichlich Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen, die sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken und das Risiko für Herzkreislauferkrankungen senken. Probieren Sie eine Hand voll Blaubeeren als Nachtisch, zwischendurch ein paar Gemüse-Sticks oder einen grünen Smoothie mit Banane, Blattsalat und Mango zum Frühstück. Je bunter Ihr Teller ist, desto größer ist die Vielfalt an gelieferten Nährstoffen.

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören außerdem Getreideprodukte wie Brot und Reis, achten Sie aber darauf, nach der Vollkorn-Variante zu greifen. Auch Kartoffeln gehören auf den Speiseplan. Sie liefern eine große Menge an Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen und enthalten ebenfalls eine hohe Menge an sekundären Pflanzenstoffen.

 

Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier und ihre Fette

Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren sowie Eier und Fisch sollten Sie in Maßen zu sich zu nehmen. Fruchtjoghurt und Wurst enthalten oft zusätzlich ungesunde Fette und Zucker. Bevorzugen Sie hier Produkte aus nachhaltiger Herkunft, aber achten Sie bei Milchprodukten wie Joghurt und Quark auf einen geringen Zuckeranteil.
Tierische wie pflanzliche Fette liefern wichtige Fettsäuren, allerdings sind sie besonders Energiereich (sie sind hochkalorisch). Zu viel davon fördert die Entstehung von Übergewicht und erhöht das Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Verwenden Sie als Brotbelag statt der tierischen Fette in Wurst und Käse mal mageren Frischkäse mit Kräutern oder Gemüseaufstriche.

 

Geschmacksstoffe

Ebenfalls sollten die Geschmacksstoffe Zucker und Salz reduziert werden. Sie werden häufig verwendet, um Gerichte abzurunden, enthalten aber keine Nährstoffe. Um Ihre Mahlzeiten dennoch genießen zu können, können Sie verschiedene Kräuter und Gewürze verwenden. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!
Zudem sollten Sie abends auf die geliebten Chips und Weingummis verzichten. Eine Alternative in Maßen bieten Trockenfrüchte oder – um was knuspriges statt der Chips zu haben – Chips aus Grünkohl-Blättern!

 

Trinken nicht vergessen!

Neben den Lebensmitteln darf in einer ausgewogenen Ernährung jedoch auch eines nicht vergessen werden: Das Trinken!
Ausreichend Flüssigkeit ist notwendig, um unseren Kreislauf und Stoffwechsel in Balance zu halten. Halten Sie sich dabei an Wasser (mit oder ohne Kohlensäure), denn zuckerhaltige Getränke fördern Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen.

Die Devise lautet also: Viel Abwechslung und alles in Maßen, außer Gemüse! Hören Sie auf Ihren Körper und nehmen Sie sich Zeit, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten und zu genießen.

Gesunde Ernährung kurz erklärt finden Sie hier:
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Beispiel-Challenges unserer Teilnehmer
  • Gemüse: 3 Portionen Gemüse am Tag essen
  • Wasser: 1,7 Liter Wasser pro Tag trinken
  • Süßigkeiten: maximal 1 Süßigkeit (<270kcal)

 

weitere infos

Schauen Sie sich die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.