Schlafstörungen – Ursachen und Auswirkungen

Von Schlafstörungen spricht man, wenn der Schlaf zu kurz/zu lang ist, häufig unterbrochen wird oder nicht erholsam ist.
Viele Menschen leiden unter Problemen beim Ein- und Durchschlafen. Schlafen und Wach-sein folgen einem natürlichen Rhythmus.

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, denn er dient der Erholung, um tagsüber volle Leistung zeigen zu können. Er beeinflusst das Immunsystem und hilft, Erlerntes im Gedächtnis zu verarbeiten.

 

Verschiedene Arten von Schlafstörungen

Man unterscheidet verschiedene Arten von Schlafstörungen. Es gibt Schlaflosigkeit, ein erhöhtes Schlafbedürfnis, auffälliges Verhalten oder Atmungs- und Bewegungsstörungen während des Schlafs sowie Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus.
Treten Schlafstörungen lediglich akut und situationsgebunden auf, ist dies nicht weiter problematisch. Halten sie jedoch dauerhaft an, reagiert der Körper sensibel mit nachlassender Konzentration, verminderter mentaler Leistungsfähigkeit oder erhöhter Reizbarkeit. Es können auch gesundheitliche Probleme wie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen. Daneben kann ein gestörter Schlaf aber auch Begleiterscheinung bereits bestehender Erkrankungen sein.

 

Mögliche Ursachen für einen ungesunden Schlaf

Die häufigsten Ursachen für länger dauernde Müdigkeit sind erfahrungsgemäß im Bereich des seelischen Erlebens und der Lebensweise zu finden. Dabei können äußere Einflüsse wie Lärm, Nikotin, Medikamente aber auch die eigene Schlafhygiene oder Schichtarbeit ausschlaggebend sein. Stress und Ärger aber auch Faktoren wie Schmerzen, Entzündungen oder hormonelle Störungen können den Schlaf stören.

 

Wie komme ich zu einem gesunden Schlafrhythmus?

Die meisten Menschen kennen aus eigener Erfahrung die Schlafmenge, die sie benötigen, um erholt und ausgeschlafen zu sein. Eine verbindliche Norm dafür gibt es keine. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt in den Industrieländern bei etwa sieben Stunden.
Um einen gesunden Schlaf zu fördern, sollte man einen gesunden Lebensstil und die eigene Schlafhygiene pflegen.

hrfernsehen mit dem “expertentelefon” über Schlafstörungen – Wann ist man betroffen, welche Ursachen und Auswirkungen gibt es?

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Beispiel-Challenges unserer Teilnehmer
  • Täglich ca. 7 Stunden Schlaf bekommen
  • Vor 23 Uhr ins Bett gehen
  • Entspannungsübungen vor dem Schlaf durchführen

 

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Quellen

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin:
Patientenratgeber: Ein- und Durchschlafstörungen
AWMF:
Leitlinie Müdigkeit.
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin:
Patienteninformation zum Thema Müdigkeit (pdf).